Wie könnte Europa in zehn Jahren aussehen?

 

 

Wir, der Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit des SPD Ortsverbandes Vahrenwald-List, haben unseren aktiven Mitglieder im Ortsverband gefragt, was sie sich für die EU in 10 Jahren wünschen und wofür sie als engagierte SPD-Mitglieder, egal ob hauptamtlich oder ehrenamtlich, kämpfen.

Das sind die Antworten, die wir erhalten haben, in einer zusammengefassten Version:

 

Wir sehen in der Zukunft ein noch mehr zusammengewachsenes Europa, wenn nicht sogar die Vereinigten Staaten von Europa. Die Mitgliedsstaaten werden in 10 Jahren auf dem besten Weg sein, gemeinsame, einheitliche demokratische und rechtsstaatliche Standards sowie eine gemeinsame Finanz- und Sozialpolitik einzuführen. Außerdem wird die EU eine gemeinsame Amtssprache einführen.

Die Menschen in der EU werden sich als Wertegemeinschaft und Europäer fühlen und sich in ihrem Handeln auf die humanistischen Errungenschaften Europas besinnen. Die SPD wird gemeinsam mit ihren sozialdemokratischen Schwesterparteien in der EU als Vorreiter für die Werte Menschlichkeit, Frieden, Demokratie, Freiheit, Gleichheit, Mündigkeit, Verbundenheit und Aufklärung kämpfen.

Unseren Mitgliedern liegt ein gemeinsames und gerechtes Sozialsystem besonders am Herzen. Wir möchten die Lebensstandards aller Europäer verbessern und auf Dauer auf einen gemeinsamen Standard heben, der über dem heutigen Deutschen Stand liegt. Durch die Schaffung von angemessenen Löhnen und fairen Lebenshaltungskosten soll kein Europäer sich mehr gezwungen fühlen, allein aufgrund der Lebensqualität in ein anderes Land zu ziehen.

Gemeinsam werden die EU-Mitgliedsstaaten eine starke Wirtschaft aufbauen, die in der Lage sein wird, sich gegen die USA, China und alle weiteren Tigerstaaten zu behaupten. Wir wollen so stark und selbstbewusst im internationalen Vergleich sein, dass noch mehr Länder den Beitritt zur EU wünschen. Großbritannien wird entweder den Brexit schon längst gestoppt haben oder nach dem Austritt wieder den Eintritt erreicht haben. Vielleicht werden sie dann sogar den Euro einführen oder eingeführt haben.

Infostandmela

Schließlich wünschen wir uns, dass die Menschen mehr Vertrauen in die Arbeit der EU-Institutionen legen und sehen, dass die EU eben nicht nur ein Bürokratiemonster ist, sondern sehr viel für uns als Europäer tut. Die EU-Institutionen und die EU-Bürger werden sich in diesem Sinne näherkommen, indem die EU einerseits mehr Transparenz für ihre Entscheidungen schafft und die Bürgerinnen und Bürger andererseits sich mehr über die Arbeit der EU informieren.

Wir sind uns bewusst, dass es auch in 10 Jahren immer nationale Bewegungen und anti-europäische Stimmen geben wird. Wir sind uns aber auch sicher, dass in einer Gesellschaft im 21. Jahrhundert die Europa-Befürworter in der Überzahl sein werden. Länder wie Polen und Ungarn werden sich wieder sozialer und liberaler orientieren.

Um all diese Wünsche in die Tat umsetzen zu können, brauchen wir die Zustimmung und Hilfe der EU-Bürgerinnen und EU-Bürger. Daher haben wir heute einen besonders wichtigen Aufruf an alle Wahlberechtigten:

Beteiligt euch an der Europawahl 2019 und wählt für Europa!

(FLR)